Startseite

Jahresbericht 2013

Download als PDF

Im Jahr 2013 haben über 60 Familien an der Gemeinschaft des buss-Kinder e.V. teilgenommen, unsere Angebote und Beratungen genutzt, Schweres und Leichtes, traurige und lustige Momente miteinander geteilt.

Großen Spaß hatten die Kinder am Spielnachmittag bzw. -abend, der jeweils am Montag stattfindet. Die Kinder konnten gemeinsam basteln, kochen oder in unserer Sinnesecke snoezelen. Wir verbrachten einen lustigen Nachmittag auf dem Germeringer Volksfest. Außerdem wurden Feste im Jahresablauf, wie Ostern, St. Martin, Nikolaus usw., gemeinsam gefeiert. Die Jesus-Christus-Kirche feierte gemeinsam mit den buss-Kindern einen Gottesdienst.

Die Geschwistergruppe trifft sich seit diesem Herbst unter der Leitung einer erfahrenen Sozialpädagogin wieder regelmäßig.

Zu unserem monatlichen Gesprächskreis der Eltern, konnten wir einige neue Familien begrüßen.

Haus der KunstBesonders schön waren zwei Ausflüge, die wir für die Familien organisieren konnten. Im Haus der Kunst besuchten wir eine Ausstellung von Mel Bochner „Wenn sich die Farbe ändert“. Auf einem Begegnungshof mit Schafen und Ziegen wurden wir herzlich willkommen geheißen und erlebten einen tollen Nachmittag.

 

 

Wir freuen uns sehr über die vielen Spenden, die uns diese Ausflüge ermöglichen, sie bedeuten besondere Momente und lustige Erlebnisse im angespannten Familienleben.

Höhepunkt war dieses Jahr natürlich wieder unser Süddeutsches Familienseminar, Geschwisterdas in Pfronten im Allgäu stattfand. Das Thema des diesjährigen Seminars hieß „Steine im Weg“. Ziel war, sich anhand des Themas mit der eigenen Lebenssituation auseinanderzusetzen, mit Gleichbetroffenen Erfahrungen auszutauschen und Kraft zu schöpfen für den Alltag zu Hause. Wir danken Sternstunden e.V. für die großzügige Finanzierung unseres Seminars.

Im Juli fand ein Benefiz-Fußballturnier zu Gunsten des buss-Kinder e.V. statt. Wir danken den Veranstaltern, den Fußballmannschaften, die aus ganz Deutschland anreisten, allen Helfern und Spendern.

Im Oktober fand das Seminar für Mütter unter dem Thema „Zeit für mich“ im Kloster Kostenz statt.

Im Dezember, am Gedenktag für verstorbene Kinder trafen sich betroffene Eltern zum Reden, zum gemeinsamen Erinnern an die Kinder und zum gemütlichen Beisammensein. Wir entzündeten Kerzen für unsere verstorbenen Kinder als Zeichen dafür, wie sehr sie unser Leben erhellt haben, als Verbindung der Liebe zu ihnen und als Brücke für alle anderen betroffenen Eltern auf dieser Welt, die um gestorbene Kinder trauern.

AusstellungIm März zeigten wir unsere Ausstellung „Familie mal anders“ bei der Interdisziplinären Tagung Leben pur 2013 zum Thema „Leben bis zuletzt – Sterben, Tod und Trauer bei Menschen mit komplexen Behinderungen.

 

Für unsere Spender und Unterstützer veranstalteten wir im Oktober einen Tag der offenen Tür. Unsere Gäste konnten Teile unserer Ausstellung ansehen, sich über die Arbeit des buss-kinder e.V. informieren und mit betroffenen Familien ins Gespräch kommen.

Einen besonderen Dank möchten wir auch in diesem Jahr an unsere über 20 Ehrenamtlichen richten, die uns und unsere Kinder während unserer Veranstaltungen liebevoll begleiten und unterstützen.

Im Jahr 2013 haben uns wieder viele Menschen geholfen. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Menschen für die besondere Situation der Familien mit behinderten und schwerkranken, sterbenden Kindern interessieren und ihren Teil dazu beitragen, dass es die Familien ein bisschen leichter in ihrem schweren Alltag haben. In diesem Sinne möchten wir uns ganz herzlich bedanken bei allen Spendern, die uns mit ihrer finanziellen Unterstützung helfen und bei allen Menschen, die uns tatkräftig zur Seite stehen.

 

Ein herzliches Vergelt´s Gott!

 Familienseminar

Jahresbericht 2012

Download als PDF

Im Jahr 2012 haben über 60 Familien an der Gemeinschaft des buss-Kinder e.V. teilgenommen, unsere Angebote und Beratungen genutzt, Schweres und Leichtes, traurige und lustige Momente miteinander geteilt.

Großen Spaß hatten die Kinder am Spielnachmittag bzw. -abend, der jeweils am Montag stattfindet. Mit verschiedenen Spielen und gemeinsam Kochen erlebten wir lustige Stunden. Wir verbrachten einen schönen Nachmittag auf dem Volksfest. Auf speziellen Wunsch der Kinder waren wir mehrmals beim Kegeln. Außerdem wurden Feste im Jahresablauf, wie Ostern, ein großes Sommerfest, St. Martin, Nikolaus usw., gemeinsam gefeiert. Großen Anklang fanden auch verschiedene Ausflüge, wie ein Besuch im Garten der Begegnung und ein Abend hinter den Kulissen im Tierpark.Kranke Kinder unter Schwungtuch

Der monatliche Gesprächskreis für Eltern bot die Möglichkeit zum Austausch oder zum Gespräch über interessante Themen. So stand zum Beispiel eine Krankenschwester mit Zusatzausbildung in Palliative Care für Fragen der Eltern zur Verfügung und eine Wing-Wave-Therapeutin bot den Familien Unterstützung an. Darüber hinaus entstanden mit kunsttherapeutischen Methoden tolle Bilder und wir besuchten ein Labyrinth.

Gruppenphoto Familienseminar
Höhepunkt war dieses Jahr natürlich wieder unser Süddeutsches Familienseminar, das dieses Jahr in Ruhpolding stattfand. Das Thema des diesjährigen Seminars hieß „Fluss meines Lebens“. Ziel war, sich anhand des Themas mit der eigenen Lebenssituation auseinanderzusetzen, mit Gleichbetroffenen Erfahrungen auszutauschen und Kraft zu schöpfen.

Die schwierigen Abschnitte, wie Stromschnellen, Wasserfälle oder Trockenstellen, die jedem im Fluss seines Lebens begegnen, konnten in der Gemeinschaft betrachtet werden. Schwerpunkt war dabei die Fragestellung, was die besondere Lebenssituation mit Behinderung, Krankheit und Tod für jeden bedeutet und wie Herausforderungen gemeistert werden können, um das besondere Schicksal mutig und mit Kraft gut leben zu können.

Für die Gruppe der Eltern, der Geschwister und der kranken Kinder gab es jeweils eigene Referenten. Darüber hinaus wurden die kranken Kinder wieder von engagierten Ehrenamtlichen 1:1 betreut.

Im Juli fand ein Benefiz-Fußballturnier unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Andreas Haas und Sportreferent Robert Baumgarten zu Gunsten der buss-Kinder statt. Unser Dank geht vor allem an Jürgen Fritz und Christof Friebe. Sie hatten vor drei Jahren die Idee zu dieser Veranstaltung, die seitdem jährlich stattfindet. Gemeinsam mit Sven Hoffmann, Martin Seyfried und Robert Bader haben sie diesen tollen Tag organisiert und zu Gunsten des buss-Kinder e.V. veranstaltet. Zwölf Mannschaften kämpften um den Sieg. Doch die eigentlichen Gewinner waren die buss-Kinder – ein Betrag von ca. 7500,- € kam zusammen. Wir bedanken uns herzlich bei allen Sponsoren und Spendern.

Wir erlebten spannende Fußballspiele, eine Tombola mit tollen Preisen und fetzige Auftritte der Move´n Dance Tanzgruppen und der Germeringer Deutschrap Kombo Will em Tell. Uns hat dieser Tag viel Freude und Spaß gemacht und einige von uns hat das Fußballfieber gepackt.

Im Oktober fand das Seminar für Mütter unter dem Thema „Zeit für mich“ im Kloster Kostenz statt. Die Mütter hatten dort viel Zeit zum Erfahrungsaustausch und entdeckten unter der Leitung einer Psychotherapeutin gemeinsam Kraftquellen, die sie in ihrem schweren Alltag für sich einsetzen können. Besonders schön war das Schwimmbad mit Sauna, das für Erholung und Entspannung sorgte.

Die Geschwister verbrachten ein gemeinsames Wochenende in einer Blockhütte in Königsdorf. Dort standen unter sozialpädagogischer Begleitung einmal ihre eigenen Bedürfnisse im Vordergrund. Mit Spielen und verschiedenen erlebnispädagogischen Methoden und einer angriffslustigen Maus erlebten sie so manches Abenteuer.     

In Kooperation mit den Verwaisten Eltern München e.V. starteten wir in diesem Jahr eine Trauergruppe für Eltern, deren Kind nach Behinderung oder Krankheit verstorben ist.

Um mit anderen Organisationen und Einrichtungen für betroffene Familien gut vernetzt zu sein nahmen wir regelmäßig am Arbeitskreis Kinderpalliativmedizin in München teil. Darüber hinaus dient die Teilnahme der Fortbildung und dem Aufbau eines guten Netzwerkes zur Unterstützung der Familien.

Im Oktober haben wir ein neues Projekt begonnen: Leider erfahren wir sehr häufig, dass Familien vor allem in der Zeit nach der Diagnose immer noch auf sich allein gestellt sind und ohne jedes Unterstützungsnetz aus der Klinik nach Hause entlassen werden. Nur durch Zufall stoßen sie auf die Hilfe des buss-Kinder e.V.. Doch lückenlose Hilfe ist an dieser Stelle dringend notwendig.

Der buss-Kinder e.V. will dieser Situation mit dem Aufbau einer gut funktionierenden Kontaktstelle zwischen Klinik und häuslicher Umgebung entgegenwirken. Um den Personalaufwand für dieses Projekt finanzieren zu können, unterstützt die Lotterie Glücksspirale den buss-Kinder e.V. mit 5000,- €. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich und freuen uns, durch diese finanzielle Hilfe einen weiteren Schritt unternehmen zu können, um betroffene Familien in ihrem schweren Schicksal zu unterstützen.

Einen besonderen Dank möchten wir an unsere über 20 Ehrenamtlichen richten, die uns und unsere Kinder das ganze Jahr über liebevoll begleiten und unterstützen. Die Umsetzung vieler unserer Angebote ist nur durch den großen Einsatz und das besondere Engagement unserer ehrenamtlichen Familienbegleiter möglich.

Im Jahr 2012 haben uns wieder viele Menschen geholfen. Ein herzlicher Dank geht neben vielen anderen an Sternstunden e.V., die REICHHART GmbH, die Acteos GmbH & Co. KG und den Gewinnsparverein der Sparda-Bank.

In diesem Jahr sind die Firmen Peter Brehm GmbH und Haitian Europe GmbH dem Verein als Fördermitglieder beigetreten und unterstützen die Arbeit der buss-Kinder damit dauerhaft. Wir haben uns sehr darüber gefreut und hoffen, dass dieses Beispiel Nachahmer finden wird. Da wir keine öffentlichen Fördergelder bekommen, ist diese Form der finanziellen Unterstützung besonders wertvolle Hilfe.

Ein besonderer Dank geht an die Stadt Germering, die Pfarrei St. Martin, die Kirchengemeinden Jesus-Christus und, das Tanztheater des Max-Born-Gymnasium, die SOS-Gruppe des Carl-Spitzweg-Gymnasiums, das P-Seminar Musik der Q 12 des Carl-Spitzweg-Gymnasiums und der Gruppe Jamaram, den Seniorenbeirat der Stadt Germering, den Kindergarten St. Stephan in Biburg, den DJK Würmtal Abteilung Fußball, den Junoth e.V. und an die vielen anderen Spender, Fördermitglieder und Mitglieder, die uns im Jahr 2012 großzügig unterstützt haben.

Wir freuen uns, dass sich immer mehr Menschen für die besondere Situation der Familien mit behinderten und schwerkranken, sterbenden Kindern interessieren und ihren Teil dazu beitragen, dass es die Familien ein bisschen leichter in ihrem schweren Alltag haben. In diesem Sinne möchten wir uns ganz herzlich bedanken bei allen Spendern, die uns mit ihrer finanziellen Unterstützung helfen und bei allen Menschen, die uns tatkräftig zur Seite stehen.

 

Ein herzliches Vergelt’s Gott!